Meine TOP 3 für spontane Stress-Entlastung

Sie haben gerade Stress? Da geht es Ihnen wie knapp der Hälfte aller Deutschen. Die Frage ist: Wie gehe ich damit am besten um? Grundsätzlich brauchen Sie ein langfristige Strategie um mit dem anfallenden Stress klar zu kommen. Daneben bedarf es der Aneignung kurzfristiger Strategien, um in der entsprechenden Situation sofort reagieren zu können, und einer weiteren Eskalation des Stresslevels entgegenzuwirken. Hier muss jeder seinen Weg bzw. seine Methode finden. So individuell wie das Stressempfinden ist auch der Umgang in der Stresssituation.

 

Hier meine persönlichen Top 3 auf dem Weg zum Anti Stress Tag:

 

1. Schauen Sie auf ein Bild, dass Sie ablenkt.

 

Dass kann ein Foto Ihrer Lieben sein, ein Hochzeitsbild oder eins aus dem Urlaub Ihres Lebens. Nehmen Sie sich 1 Minute und denken an Sie daran was sie damals fühlten, schmeckten, rochen usw. Spüren Sie z.B. noch die waren Sonnenstrahlen am hellweißen Strand unter den Palmen vor dem türkisblauen Wasser? Neben einem aufgestellten Bild kam dies auch ein Foto auf Ihrem Smartphone sein - oder ein Mousepad mit dem Bild.

 

2. Entspannen Sie sich.

 

Gehen Sie 5 Minuten an die frische Luft, zum Beispiel einmal um den Block. Atmen Sie dabei tief ein und tief aus. Sie tanken so neue Energie und können die Gedanken ablenken. Gerade wenn Sie eher impulsiv reagieren, könnte dies eine Variante sein Eskalationen zu vermeiden und einen klaren Kopf zu bekommen. Manchmal reicht es auch einfach ein paar Minuten in der Frühlingssonne zu stehen und die Sonnenstrahlen zu genießen. Wichtig dabei ist, dass sie allein bleiben. 

 

3. Lassen Sie den Dampf raus.  

 

Sie sind eher einer aktiver und sportlicher Mensch? Dann sollten Sie auch körperlich auf die Stresssituation reagieren. Wenn Sie Dampf ablassen wird es Ihnen besser gehen. Wenn erlaubt schlagen Sie mit der Faust auf den Tisch, oder nutzen Sie einen Punching-Ball. Wenn Sie jetzt glauben die Kollegen schauen dann komisch? Sie glauben gar nicht wie oft der genutzt wird wenn er erst mal da ist, und vor allem von Kollegen, von denen man das vorher nicht erwartet hätte. Wem das zu viel Bewegung ist, der kann sich auch emotional abreagieren. Lassen Sie angestaute Gefühle raus! „Weinen“ Sie sich z.B. bei anderen aus - oder schreien Sie es raus. Natürlich ohne jemanden zu beleidigen, und am besten wenn Sie allein sind. 

 

Sie denken jetzt bestimmt: Das kann ich doch im Büro nicht machen! Doch, können Sie. Sie sollten nur mit ihren Kollegen im Team vorher darüber sprechen. Dann sollte auch keiner komisch schauen. Und wenn es doch nicht geht… Hier noch ein Tipp zum Schluss: 

 

Klemmen Sie sich einfach mal einen Stift für 60 Sekunden zwischen die Zähne. Falls Sie nicht zwischendurch schon anfangen zu lachen werden Sie nach der Minute bessere Laune haben. Warum das? Studien zur Facial-Feedback-Hypothese haben gezeigt, dass durch den Gesichtsausdruck des Lächelns – durch den Stift zwischen den Zähnen – ein unbewusster Prozess in Gang gesetzt wird, der dem Gehirn sagt, dass man lächelt und somit auch die entsprechende Emotion hervorruft. Probieren Sie es aus! Nicht nur Sie werden lächeln, ihre Kollegen ebenso.

 

Ich wünsche Ihnen viele lächelnde Mitmenschen.

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